Betriebliche Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung

Erkankungen in Muskulatur und Skelett führen Jahr für Jahr zu erheblichen Arbeitsausfällen. Fast jeder vierte Arbeitsunfähigkeitstag geht auf die Erkrankungen des Bewegungsapparates zurück (BARMER-Gesundheitsreport 2008). Jede fünfte Frau und jeder sechste Mann leiden in Deutschland unter chronischen Rückenbeschwerden. Dieses Krankheitsbild verursacht jährlich direkte und indirekte Kosten von über 25 Milliarden Euro (Robert-Koch-Institut 2006).

 

Präventionsmaßnahmen direkt am Arbeitsplatz sind eine hervorragende Möglichkeit, diese Ausfälle zu reduzieren. Arbeitnehmer sowie Unternehmen profitieren gleichermaßen davon. 

Arbeitsplatzbezogene Rückenschulmaßnahmen als Teil der betrieblichen Gesundheitsförderung können direkt am Ort des Entstehens dem Einfluss von Fehlbelastungen (z. B. durch Heben oder Arbeiten in gebückter Haltung) begegnen.

Studien belegen, dass damit beachtliche Verbesserungen erzielt werden. Häufigkeit und Schweregrad von Rückenbeschwerden und die damit verbundenen Arbeitsausfälle können vermindert werden. Wichtig sind bei diesen Präventionen die richtige Kombination von Wissensvermittlung mit praktischen Übungen und Trainings.

Zudem gibt es Belege für den Einfluss mentaler Bedingungen und psychosozialer Faktoren (wie Über- und Unterforderung oder geringe Arbeitszufriedenheit) auf die Rückengesundheit. Unsere Kurse der betrieblichen Rückenschule basieren auf dem Konzept zur „Neuen Rückenschule“ (www.kddr.de), die einen umfassenden Ansatz verfolgt.

Die Neue Rückenschule beachtet alle Einflussfaktoren, analysiert diese und erarbeitet ein ganzheitliches Programm für die Rückengesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Rückenschullehrer sind entsprechend qualifiziert und bilden sich kontinuierlich fort.

 

Zielgruppen 

Unsere Rückenseminare sind grundsätzlich für alle Branchen geeignet. Selbstverständlich passen wir das Programm an die speziellen Anforderungen an. Diese ermitteln wir in einer ersten Analyse, um ein Schulungsprogramm zu bieten, das passgenau für spezifische Belastungen und Mitarbeiter ist.

Schwerpunkte unserer betrieblichen Gesundheitsförderung bilden beispielsweise Arbeitsplätze in Büros mit einem hohen Anteil an Computertätigkeit, im Handwerk, in Pflegeberufe und in ärtzliche Praxen.

 

Vorteile für Unternehmen und Mitarbeiter 

Die Gesundheitsförderung sowie gesunde und zufriedene Mitarbeiter verbessern das Image eines Unternehmens nach innen und nach außen.

Die Mitarbeiter können mit geringem Zeit- und Geldaufwand an den Rückentrainings teilnehmen. Das mit Spaß und Freude erlebte Gesundheitsangebot fördert bei den Teilnehmern die innere Einstellung zum Betrieb. Das geht einher mit verbesserter Kommunikation der Mitarbeiter untereinander.

Die ergonomischen Verbesserungen am Arbeitsplatz, wie z. B. individuell einstellbare Stühle, Tische und Stehhilfen, können sinnvoll genutzt werden. Mitarbeiter können aktiv an der ergonomischen Gestaltung ihrer Arbeitsplätze mitwirken.

Die Gesundheitsförderungsmaßnahmen helfen zudem bei der Umsetzung der Bildschirmarbeitsverordnung und der Lastenhandhabungsverordnung.

Es ist belegt, dass infolge der betrieblichen Gesundheitsförderung die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage in Unternehmen dauerhaft reduziert werden kann.

Arbeitgeber können pro Jahr bis zu 500 Euro je Mitarbeiter steuer- und sozialversicherungsfrei für die Gesundheitsförderung investieren (§ 3 Nr. 34 EStG). Die Mitarbeiter brauchen den geldwerten Vorteil nicht zu versteuern, da unsere Kurse anerkannte Präventionsmaßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 20a Abs. 1 und 2 SGBV sind.


Vorteile für Krankenkassen 

Die Rückenschule am Arbeitsplatz reduziert die Arbeitsausfallzeiten

Die Rückenschule und unsere Kursangebote werden von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt nach dem gemeinsamen „Leitfaden Prävention“ zur Umsetzung von §§ 20 und 20a SGB V.

Unser Leistungsangebot beinhaltet speziell zugeschnittene Maßnahmen, die wir in Kooperation mit Krankenkassen in verschiedenen Unternehmen durchführen.

Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Krankenkassen zusammen und verfügen daher über entsprechend umfangreiche Erfahrungen. Selbstverständlich erfüllen unsere Rückenschullehrer grundsätzlich alle notwendigen Anbieterqualifikationen und bilden sich regelmäßig fort. Neben der reinen Durchführung der Maßnahmen prüfen wir auch mit Evaluationen die Wirksamkeit der Gesundheitsangebote.

Neben der Verpflichtung zur Förderung betrieblicher Gesundheitsmaßnahmen ist es für Krankenkassen ein zusätzlicher Imagegewinn, wenn sie auch Zusatzleistungen für Versicherte nach dem Leitfaden übernehmen. So zum Beispiel, wenn Versicherte
Rückenschulkurse besuchen und die Krankenkassen einen Teil der Kosten übernehmen.


Organisatorisches

 

Sie möchten in Ihrem Unternehmen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung anbieten? Wir beraten Sie dabei.

Unser Vorgehen erfolgt typischerweise so:

Vorgespräch

Sie rufen uns an und wir verabreden ein erstes Gespräch, zu dem wir Sie gerne besuchen. Wir klären beispielsweise die Schwerpunkte der geplanten Maßnahmen und den Zeitraum. Liegen eventuell bereits Gesundheitsberichte oder Mitarbeiterbefragungen vor? Dann orientieren wir uns natürlich an diesen Analysen.

Betriebsbegehung

Wichtig ist es, dass wir die Arbeitsplätze und die spezifischen Situationen in Ihrem Unternehmen exemplarisch kennenlernen. Ein einstündiger Rundgang ist der beste und einfachste Weg dazu.

Plan und Konzept

Danach planen wir geeignete Maßnahmen für Ihre Mitarbeiter und machen Ihnen ein entsprechendes Angebot.

Durchführung

Im Anschluss kommen wir regelmäßig zu Ihnen ja nachdem, welche Maßnahmen für Ihren Betrieb geeignet sind. Das können Schulungen für Gruppen (ca. 12-18 Personen) in Ihren Räumlichkeiten sein. Oder das gemeinsame Erarbeiten ergonomischer Abläufe direkt an den Arbeitsplätzen.

Evaluation

Wir evaluieren auf Ihren Wunsch den Erfolg der Schulungen durch standardisierte Befragungen. Damit erhalten Sie eine objektive Rückmeldung über die Wirksamkeit der betrieblichen Gesundheitsförderung.

 





  
 

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